GIGI von Alan J. Lerner und Frederick Loewe - Regie: Herbert Bötticher

Mesdames et Messieurs,

wir laden Sie ein in das Jahr 1901 und nach Paris. Paris, die Stadt der Liebe; Paris, die Stadt der Flaneure und Bonvivants; der noblen Cafés und der prächtigen Boulevards.
Hier lebt Gigi bei ihrer Großmutter unbekümmert und unbeschwert bis ihr an ihrem Geburtstag mitgeteilt wird, dass sie nun die Etikette der feinen Gesellschaft und die Regeln für höhere Töchter erlernen soll. Niemand ist besser dazu geeignet als Tante Alicia, die nur in den besten Kreisen verkehrt – zumindest früher einmal.
Und hier lebt Gaston Lachailles, ein Lebemann und Dandy feinster Couleur, den selbst seine wechselnde Damenbegleitung mehr und mehr zu langweilen scheint. Selbst sein Onkel Honoré kann ihn nicht von den vielen Vorteilen eines luxuriösen Lebens überzeugen. Viel lieber besucht Gaston Gigi und ihre Großmutter um Karten zu spielen oder um sie zu einem Ausflug ans Meer einzuladen.
Und eines Tages muss Gaston feststellen, dass Gigi gar nicht mehr das kleine, kecke Mädchen von früher ist, sondern eine junge attraktive Frau…
Nach der Vorlage „Gigi“ (1944) der französischen Schriftstellerin Sidonie-Gabrielle Claudine Colette, kurz Colette genannt, schufen der Autor Alan Jay Lerner und der Komponist Frederick Loewe das romantische Musical „Gigi“ zunächst für die Hollywood-Verfilmung mit Maurice Chevalier unter der Regie von Vincente Minnelli aus dem Jahre 1958. Der Film erhielt zahlreiche Oscars. Die Bühnenversion hatte erst 1973 im Uris Theatre, New York ihre Uraufführung.

Theater an der Kö

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