Der Meister und Margarita


Unglaubliche Dinge geschehen in Moskau: Berlioz, der Vorsitzende einer Literaturgesellschaft, und Besdomny, ein junger Lyriker, diskutieren an einem Frühlingsabend über die Nichtexistenz Christi. In ihr Gespräch mischt sich ein Fremder, ein Ausländer offenbar, der beiläufig erwähnt, dass er nicht nur mit Kant gefrühstückt habe, sondern auch beim zweiten Verhör Jesu durch Pontius Pilatus zugegen gewesen sei. Den beiden Literaten weissagt er eine düstere Zukunft: dem einen werde noch am selben Abend der Kopf vom Rumpf getrennt, der andere werde geisteskrank. Beide Prophezeiungen bewahrheiten sich auf ebenso grausame wie lapidare Art und Weise.
Der Teufel selbst ist es, der auf diese Weise den Auftakt zu phantastischen Ereignissen gibt und die heuchlerische und korrupte Gesellschaft Moskaus in ein Chaos aus Tod und Zerstörung, Hypnose und Spuk stürzt. Begleitet von verschiedenen Gehilfen – am auffälligsten ein riesiger Kater – blamiert und schädigt er alle bis auf zwei Gerechte: den Meister und Autor eines unveröffentlichten Romans über Pontius Pilatus und Margarita, seine ehemalige Geliebte.

Beliebte Posts