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Posts

Es werden Posts vom April, 2010 angezeigt.

José Saramagos Verlagswechsel

Heute in der FAZ:

Was steht hinter José Saramagos Verlagswechsel? Es sind seine Blogbeiträge der vergangenen Jahre, in denen der siebenundachtzigjährige Schriftsteller erregt, militant und einseitig gegen Israel anschreibt. Saramago argumentiert nicht, er holzt.

José Saramago rompe com editora na Alemanha

Amalienstraße

Eine Rose zur Erinnerung

"Der eigene Bestimmungsort ist niemals ein Platz, sondern eine Weise, die Dinge neu zu sehen" John Steinbeck

APRIL

Augen, sagt mir, sagt, was sagt ihr?
Denn ihr fragt was gar zu Schönes?
Gar des lieblichsten Getönes;
Und in gleichem Sinne fragt ihr.

Doch ich glaub´euch zu erfassen:
Hinter dieser Augen Klarheit
Ruht ein Herz in Lieb´und Wahrheit,
Jetzt sich selber überlassen,

Dem es wohl behagen müßte,
Unter so viel stumpfen, blinden,
Endlich einen Blick zu finden,
Der es auch zu schätzen wüßte.

Und indem ich diese Chiffern
Mich versenke zu studieren,
Laßt euch ebenfalls verführen,
Meine Blicke zu entziffern!

Johann Wolfgang von Goethe

Garten-Paradies

"In der Wüste hat man Zeit, überall hinzuschauen..." aus "Der englische Patient" von Michael Ondaatje

Für romantische Feingeister!

Die "Komödie" an der Steinstraße

Rose und Walsh sind das perfekte Paar,
die Bestsellerautorin und der berühmte Kriminalschriftsteller. Sie streiten und vertragen sich, sind zärtlich und leidenschaftlich, diskutieren und plaudern.
Um so fassungsloser ist Rose, als Walsh ihr eröffnet, er werde sie in vierzehn Tagen für immer verlassen.
Das prominente Vorbild für seine Schriftsteller Rose und Walsh fand Broadway-König Neil Simon in der stürmischen Beziehung der international bekannten amerikanischen Autorin Lillian Hellman "Die kleinen Füchse" mit dem Schöpfer des modernen Kriminal-
romans Dashiell Hammett "Der Malteser Falke".

Regie / Bühne
Rüdiger Hentzschel

Kostüme
Heike Fademrecht

Mit
Judy Winter
Hartmut Becker
Alexandra Marisa Wilcke
Roman Rossa

Polen verharrt in tiefer Trauer

Das Bild des Tages

Die Unordnung ist die Mutter der Fantasie ~ Paul Claudel

Seit zehn Jahren führt Angela Merkel die CDU an. Am 10. April 2000 wurde sie erstmals zur Parteichefin gewählt.

Zeit der Träume

KATZEN

Eine Katze ist ein Familientier. Sie lässt sich nicht diktieren, zu wem sie gehen soll und von wem sie sich am liebsten streicheln lässt.
Für kleine Kinder ist das oft scwer zu verstehen. Außerdem gehen sie häufig zu grob mit einer Katze um, die sich dann erst recht zurückzieht. Katzen sollten daher nur zu Kindern ziehen, die mindestens acht Jahre alt sind - und nur unter der Voraussetzungen, dass die Eltern sich mit um die Pflege kümmern. Kann die Katze nicht nach draußen, muss man sich sehr regelmäßig mit ihr beschäftigen. Katzen leben durch-schnittlich 10 bis 14 Jahre, auch ein Alter von 20 Jahren ist keine Seltenheit.

Kasimir

Fotografin aus Leidenschaft!

Vor dem Tor ~ Johann Wolfgang von Goethe, Faust I (903-940)

Vom Eise befreit sind Strom und Bäche
Durch des Frühlings holden, belebenden Blick,
Im Tale grünet Hoffnungsglück;
Der alte Winter, in seiner Schwäche,
Zog sich in rauhe Berge zurück.
Von dort her sendet er, fliehend, nur
Ohnmächtige Schauer körnigen Eises
In Streifen über die grünende Flur.
Aber die Sonne duldet kein Weißes,
Überall regt sich Bildung und Streben,
Alles will sie mit Farben beleben;
Doch an Blumen fehlts im Revier,
Sie nimmt geputzte Menschen dafür.
Kehre dich um, von diesen Höhen
Nach der Stadt zurück zu sehen!
Aus dem hohlen finstern Tor
Dringt ein buntes Gewimmel hervor.
Jeder sonnt sich heute so gern.
Sie feiern die Auferstehung des Herrn,
Denn sie sind selber auferstanden:
Aus niedriger Häuser dumpfen Gemächern,
Aus Handwerks- und Gewerbesbanden,
Aus dem Druck von Giebeln und Dächern,
Aus der Straßen quetschender Enge,
Aus der Kirchen ehrwürdiger Nacht
Sind sie alle ans Licht gebracht.
Sieh nur, sieh! wie behend sich die Menge
Durch die Gärten und Felder zerschlägt,
Wie der Fluß in Breit und…

Das Osterei ~ Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Hei, juchei! Kommt herbei!
Suchen wir das Osterei!
Immerfort, hier und dort
und an jedem Ort!

Ist es noch so gut versteckt.
Endlich wird es doch entdeckt.
Hier ein Ei! Dort ein Ei!
Bald sind's zwei und drei.
Wer nicht blind, der gewinnt Einen schönen Fund geschwind. Eier blau, roth und grau Kommen bald zur Schau.
Und ich sag's, es bleibt dabei, Gern such' ich ein Osterei: Zu gering ist kein Ding, Selbst kein Pfifferling.

In der Welt habt ihr Angst; aber seid getrost, ich habe die Welt überwunden ~ Johannes 16,33

Seliger Tod