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Es werden Posts vom April, 2014 angezeigt.

40 JAHRE NELKENREVOLUTION

Max Planck zum 156. Geburtstag

Ein Tag im Grünen

APRIL

Augen, sagt mir, sagt, was sagt ihr?
Denn ihr fragt was gar zu Schönes?
Gar des lieblichsten Getönes;
Und in gleichem Sinne fragt ihr.

Doch ich glaub euch zu erfassen:
Hinter dieser Augen Klarheit
Ruht ein Herz in Lieb und Wahrheit
Jetzt sich selber überlassen,

Dem es wohl behagen müßte,
Unter so viel stumpfen, blinden
Endlich einen Blick zu finden,
Der es auch zu schätzen wüßte.

Und indem ich diese Chiffern
Mich versenke zu studieren,
Laßt euch ebenfalls verführen,
Meine Blicke zu entziffern!

Bunbury oder Ernst sein ist wichtig

Algernon Moncrieff und Jack Worthing sind junge Männer, die ein unbeschwertes Upper-Class-Leben genießen. Algernon geht in teuren Londoner Etablissements ein und aus (am liebsten lässt er sich einladen) oder diniert bei seiner Tante Lady Bracknell und deren reizender Tochter Gwendolen. Jack residiert auf seinem Landsitz in Woolton, Hertfordshire, versieht das Amt eines Friedensrichters und kümmert sich liebevoll um sein Mündel Cecily. Doch wie schön ist es, dann und wann woanders ein Anderer zu sein. Dazu erfinden beide – unabhängig voneinander – einen kranken Freund und einen missratenen Bruder, die sie zu besuchen vorgeben, und genießen ihre Junggesellen-Freiheit. Mit der ist es jedoch vorbei, als Jacks erfundener Bruder leibhaftig auftaucht.

Oscar Wilde porträtiert mit seiner brillanten Komödie Bunbury eine hochästhetisierte Gesellschaft, in der die Menschen, stets in voller Maske, als Schauspieler ihres eigenen Lebens auftreten. Es geht um Menschen, die sich ihrer se…

Quadriennale verwandelt Stadt in ein Museum

APRIL