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Agnes Martin


Mit der Retrospektive mit Gemälden und Zeichnungen von Agnes Martin (1912 – 2004) würdigt die Kunstsammlung Nordrhein-Westfalen eine außergewöhnliche Malerin, deren Schaffen seit den 1960er-Jahren international wahrgenommen und hoch geschätzt wird. Es ist ein der Abstraktion verpflichtetes Werk der leisen Töne, entwickelt im Umfeld von Abstraktem Expressionismus und minimalistischen Tendenzen. Ihr künstlerisches Vokabular basiert auf horizontalen und vertikalen Linien, die die Fläche gitterartig strukturieren oder in Streifen gliedern, sowie auf matten, vibrierenden Oberflächen und zarten Farbtönen. Werke aus allen Schaffensphasen gewähren nun den tiefen Einblick in Agnes Martins Malerei, die den konzentrierten Betrachter mit außergewöhnlichen Seherlebnissen belohnt. 



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Pieter Claesz ~ Vanitas-Stillleben mit Geige und Glaskugel um 1628

Germanisches Nationalmuseum

"Ein schönes Bild. Ich kenne es im Original. Leider wird es momentan nicht ausgestellt. In der Glaskugel links spiegelt sich bei genauem Hinsehen der Künstler - ein geschickt eingebrachtes Selbstportrait vor der geöffneten Uhr. Ein Vanitas-Stillleben halt." André Debus

Sehnsucht nach dem Anderswo ~ Mascha Kaléko

Drinnen duften die Äpfel im Spind,
Prasselt der Kessel im Feuer.
Draussen pfeift Vagadundenwind
Und singt das Abenteur.

Der Sehnsucht nach dem Anderswo
Kannst Du wohl nie entrinnen:
Nach drinnen, wenn Du draussen bist,
Nach draussen, bist Du drinnen.