Die Ausstellung "Diana und Actaeon - Der verbotene Blick auf die Nacktheit" vom 25.Oktober 2008 bis zum 15. Februar 2009

Rembrandt van Rijn
Diana mit Aktäon und Kallisto, 1634
Öl auf Leinwand, 73,5 x 93,5 cm
Foto: Achim Kukulies, Düsseldorf
Fürst zu Salm-Salm, Museum Wasserburg Anholt

Ausgehend von den Kunstwerken, die sich explizit auf den von Ovid überlieferten Mythos von Diana und Actaeon beziehen, weitet sich der Spannungsbogen der mehr als 300 Werke umfassenden, exklusiv in Düsseldorf gezeigten Ausstellung zu einem in der Kunst aller Epochen gewährten „verbotenen Blick auf die Nacktheit“.
Präsentiert werden über 300 Werke von mehr als 200 Künstlern. Es handelt sich um Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Grafiken, Fotografien und Videos aus nationalem und internationalem Museums- und Privatbesitz, die sich in einer einzigartigen Zusammenschau dem sowohl kunst- als auch kulturgeschichtlich interessanten Themenkomplex von Keuschheit und Begehren, von Sehen und Gesehen werden, von Voyeurismus und Exhibitionismus widmen.
Mit Blick auf den mythologischen Ursprung erotischer Kunst zieht die Ausstellung einen weiten Kreis und führt bis zur Kunst der Gegenwart in das komplexe Gebiet des verbotenen Blicks. Über die Epochen hinweg wird der Wandel des keuschen weiblichen Aktes zu einem mit den Nacktheit und der Sinnlichkeit kokettierenden vorgestellt sowie die den Aktdarstellungen immanenten voyeurhaften Züge bis hin zu den Spielräumen erotischer und pornographischer Kunst aufgezeigt.
Neben Werken aus der Antike und der älteren Kunstgeschichte wie z.B. von Artemesia Gentileschi, Rembrandt, Peter Paul Rubens und Paolo Veronese präsentiert die Ausstellung Werke unter anderem von Pierre Bonnard, Lovis Corinth, Marcel Duchamp, Ferdinand Hodler, Gustav Klimt, Pierre Klossowski, Pablo Picasso, Auguste Rodin, Egon Schiele sowie im Bereich der zeitgenössischen Kunst Positionen von Nobuyoshi Araki, Balthasar Burkhard, Judy Chicago, Marlene Dumas, Noritoshi Hirakawa, Robert Mapplethorpe, Markus Raetz, Arnulf Rainer, Cindy Sherman u.a.

Bitte beachten Sie, dass einige in der Ausstellung gezeigten Kunstwerke unter Umständen nicht Ihren Wertvorstellungen entsprechen sowie für Kinder und Jugendliche nicht geeignet sein könnten.

Museum Kunst Palast

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