ematejoca
Mittwoch, 22. Februar 2012
Dienstag, 21. Februar 2012
Sonntag, 19. Februar 2012
Samstag, 18. Februar 2012
Alfred-Bauer-Preis für TABU

Mit dem Alfred-Bauer-Preis wurde der Schwarz-Weiß-Film Tabu des portugiesischen Regisseurs Miguel Gomes geehrt. Der nach dem ersten Festivaldirektor benannte Preis wird an Werke verliehen, die neue Perspektiven der Filmkunst eröffnen. Tabu erzählt die Lebensgeschichte einer Frau vor dem Hintergrund der portugiesischen Kolonialgeschichte in Afrika.
Miguel Gomes zeigte sich "ein bisschen verwirrt", einen Innovationspreis zu bekommen. "Ich wollte eigentlich einen altmodischen Film drehen."
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62. Berlinale
Mittwoch, 15. Februar 2012
Rafa
Rafa ist 13 Jahre alt. Er lebt mit seiner Mutter, Schwester und seinem kleinen Neffen in einer engen Wohnung in einem der südlichen Vororte von Lissabon, auf der anderen Seite der großen Brücke.Eines Morgens ist seine Mutter nicht mehr da. Sie ist nicht zurückgekommen nach einer weiteren Nacht mit diesem Mann. Rafa hat eine Ahnung und macht sich auf den Weg, sie zu suchen.
Er geht zur Polizeistation und versucht, Näheres herauszufinden. Er beantwortet ruhig die Fragen, bekommt selbst aber keine Antworten. Rafa wehrt sich gegen den autoritären Umgang und gegen die Absurdität der Bürokratie. Aber es hilft nichts. Er haut ab, macht sich auf eine Reise durch den Tag. Er verfällt der Versuchung und muss sich ihr stellen.
Alles wird er tun, aber nicht ohne seine Mutter nach Hause gehen.
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62. Berlinale
Dienstag, 14. Februar 2012
"Tabu" von Miguel Gomes
Die alte Portugiesin Aurora und ihre kapverdische Haushälterin Santa leben Tür an Tür mit Pilar, deren Lebensinhalt es ist, Gutes zu tun. Was ihr kaum jemand dankt, schon gar nicht die notorisch misstrauische Aurora, die ihren Lebensabend damit verbringt, ihr knapp gewordenes Geld im Casino von Estoril zu verspielen. Als die alte Frau stirbt, gerät Pilar auf die Spur eines alten Liebhabers von Aurora.Filme zu machen, ohne sich auf die Filmgeschichte zu beziehen, ist für Regisseur Miguel Gomes undenkbar. Und so zitiert TABU nicht ohne Grund einen Titel von Friedrich Wilhelm Murnau. Lustvoll interpretiert und rearrangiert Gomes auch in seinem dritten Spielfilm historische Motive. Zeichnet der erste Teil des Films in weichen Schwarz-Weiß- Tönen eine Gesellschaft, die in Nostalgie schwelgt, so erhält diese im zweiten Teil, wonach sie sich sehnt: aufwühlende Melodramatik, Slapstick, Kontraste, Leidenschaft.
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62. Berlinale
Sonntag, 12. Februar 2012
Donnerstag, 9. Februar 2012
Mittwoch, 8. Februar 2012
Dienstag, 7. Februar 2012
Montag, 6. Februar 2012
Sonntag, 5. Februar 2012
Samstag, 4. Februar 2012
Freitag, 3. Februar 2012
Donnerstag, 2. Februar 2012
Montag, 30. Januar 2012
Literatur

Der italienische Philosoph Alessandro Baricco kürzte das Epos über den Trojanischen Krieg um die Gespräche der Götter und die Wiederholungen. So entstand eine aktuelle Lesung über den Krieg, seine Helden, seine Verlierer und die Gefühle der Menschen. Schauspieler des Hamburger Thalia Theaters lesen Achill, Aeneas, Helena und die anderen Protagonisten.
Alessandro Baricco: „So sprach Achill“, Osterwoldaudio, 4 CDs, 19,99 Euro



