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Posts mit dem Label "Colage: Teresa Palmira Hoffbauer" werden angezeigt.

Nobel Prize in Literature 2025 📚

The Nobel Prize in Literature for 2025 is awarded to the Hungarian author László Krasznahorkai, “for his compelling and visionary oeuvre that, in the midst of apocalyptic terror, reaffirms the power of art.”   László Krasznahorkai is a great epic writer in the Central European tradition that extends through Kafka to Thomas Bernhard, and is characterised by absurdism and grotesque excess. But there are more strings to his bow, and he also looks to the East in adopting a more contemplative, finely calibrated tone.

Auf der Suche

Manchmal fühlt es sich an, als ob das Leben eine große Reise ist, bei der wir ständig auf der Suche sind – nach Glück, nach Liebe, nach Sinn. Diese Suche ist ein Teil unseres Menschseins, ein Weg, der uns immer wieder vor neue Herausforderungen stellt, aber auch wunderbare Entdeckungen bereithält.  Auf der Suche zu sein bedeutet nicht immer, etwas zu finden. Oft ist es der Weg selbst, der uns lehrt, wer wir wirklich sind. Wir durchqueren Täler der Zweifel, erklimmen Berge der Hoffnung und wandern durch Täler der Unsicherheit. Doch jeder Schritt bringt uns näher zu uns selbst und zu dem, was wir wirklich brauchen.  Manchmal begegnen wir unterwegs Menschen, die uns inspirieren, und manchmal entdecken wir in uns selbst verborgene Stärken. Es ist eine Reise voller Fragen und manchmal auch voller Antworten, die uns helfen, das Leben mit offenen Armen zu empfangen.  Am Ende ist die Suche vielleicht nicht das Ziel, sondern die Erfahrung, die uns wachsen lässt. Und wer weiß – vie...

„Skeptizismus ist der Anfang des Glaubens“ erklärt der Schriftsteller Oscar Wilde

Rote Nelke

Wir werden nicht älter mit den Jahren, wir werden neuer jeden Tag — Emily Dickinson

Du musst das Leben nicht verstehen

Du musst das Leben nicht verstehen,  dann wird es werden wie ein Fest. Und lass dir jeden Tag geschehen so wie ein Kind im Weitergehen von jedem Wehen sich viele Blüten schenken läßt. Sie aufzusammeln und zu sparen, das kommt dem Kind nicht in den Sinn. Es löst sie leise aus den Haaren, drin sie so gern gefangen waren, und hält den lieben jungen Jahren nach neuen seine Hände hin . Das Gedicht stammt aus der Feder von  Rainer Maria Rilke

West-östlicher Divan | Johann Wolfgang von Goethe

Offenbar Geheimnis Sie haben dich, heiliger Hafis, Die mystische Zunge genannt Und haben, die Wortgelehrten, Den Wert des Worts nicht erkannt. Mystisch heißest du ihnen, Weil sie Närrisches bei dir denken Und ihren unlautern Wein In deinem Namen verschenken. Du aber bist mystisch rein, Weil sie dich nicht verstehn, Der du, ohne fromm zu sein, selig bist! Das wollen sie dir nicht zugestehn.  

Die Leiden des jungen Werther | Johann Wolfgang von Goethe

Am 25. Mai Ich hatte etwas im Kopfe, davon ich euch nichts sagen wollte, bis es ausgeführt wäre: jetzt, da nichts draus wird, ist es ebenso gut. Ich wollte in den Krieg; das hat mir lange am Herzen gelegen. Vornehmlich darum bin ich dem Fürsten hierher gefolgt, der General in ***schen Diensten ist. Auf einem Spaziergang entdeckte ich ihm mein Vorhaben; er widerriet mir es, und es müßte bei mir mehr Leidenschaft als Grille gewesen sein, wenn ich seinen Gründen nicht hätte Gehör geben wollen.  

April von Johann Wolfgang von Goethe

Augen, sagt mir, sagt, was sagt ihr? Denn ihr fragt was gar zu Schönes? Gar des lieblichsten Getönes; Und in gleichem Sinne fragt ihr. Doch ich glaub´euch zu erfassen:  Hinter dieser Augen Klarheit Ruht ein Herz in Lieb´und Wahrheit, Jetzt sich selber überlassen, Dem es wohl behagen müßte, Unter so viel stumpfen, blinden,  Endlich einen Blick zu finden, Der es auch zu schätzen wüßte. Und indem ich diese Chiffern Mich versenke zu studieren, Laßt euch ebenfalls verführen,  Meine Blicke zu entziffern!